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Allgmeines zum Arbeitsschutz

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Bei der Metallverarbeitung gilt es wie bei anderen Produzierenden Gewerben, auf verschiedene Gefahren- und Ermüdungsquellen zu achten. So führen die verschiedenen Tätigkeiten bei der Arbeit zur Ermüdung des Arbeiters und somit zu Quelle für potentielle Fehler. Ob sich diese Fehler in Unfällen oder Qualitäts- und Quanthitäseinbußen äußern hängt hierbei nur vom Zufall ab. Es obliegt somit dem Arbeitgeber die ihm möglichen Maßnahmen zu ergreifen um für möglichst ermüdungsfreies Arbeiten zu Sorgen.
Dies beginnt bereits bei der Beleuchtung des Arbeitsplatzes. Eine zu dunkle Ausleuchtung kann zur frühen Überanstrengung der Augen führen und wirkt sich somit negativ aus. Dies kann vor allem bei der optischen Beurteilung von Qualitätsmerkmalen auftreten. Ältere Menschen benötigen bei solchen Arbeiten etwa die doppelte Beleuchtungsstärke gegenüber Jungen Menschen.
Darüber hinaus gibt es Quellen, die zu einer Ermüdung führen, welche oft weniger direkt ins Auge fallen. Dazu zählen zum Beispiel Ermüdungen durch Schwingungen, Schall oder der Haltung von Körper und somit auch dem Werkzeug. Die Ermüdung durch Schwingungen wirkt sich direkt auf die Muskulatur aus und sogar das Wohlbefinden aus. Werden einzelne Körperteile oder Organe mit deren Resonanzfrequenz angeregt, kann dies vom allgemeinen Unwohlsein bis hinzu Schmerzen in den einzelnen Körperteilen führen. Das Entfernen von Schlacke mit einem klassischen Schlackenhammer kann somit schnell Beschwerlich werden. Verwendet man hierbei einen pneumatischen Hammer, der die stöße auf die Muskulatur minimiert, kann deutlich länger effektiv gearbeitet werden. 
Ebenso ist wichtig, in welcher Position gearbeitet wird. Wird zum Beispiel viel Überkopf gearbeitet ist nach Möglichkeit darauf zu achten wie hoch die zu bearbeitende Stelle ist und das das zu verwendende Werkzeug so leicht wie möglich ist. Sind hier keine Maßnahmen möglich um eine Erleichterung zu erreichen, kann es auch helfen währende der Arbeitszeit zwischen verschiedenen Tätigkeiten zu tauschen (Jobrotation), um eine einseitige Beanspruchung zu vermeiden. Eine oft unterschätzte Problematik sind Ermüdungen und Schädigungen durch Schall. So kann eine andauernde Schallexposition auf niedrigem Niveau, auf längere sicht die Leistungsfähigkeit eines Menschen stark beeinträchtigen. Neben der direkt ersichtlichen Schädigung des Gehöres, kann aus einer zu großen Grundlautstärke Stress entstehen, welcher wiederum, dazu führen kann, dass Mitarbeiter anfälliger für Krankheiten sind.

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