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Das Plasma-Schweißen ist als eine Weiterentwicklung des WIG-Verfahrens anzusehen und steht hinsichtlich seiner Anwendung teilweise in Konkurrenz mit diesem Schweißverfahren.
Beim Plasma-Schweißen werden im Allgemeinen zwei verschiedene Gase mit jeweils unterschiedlicher Funktion benötigt. Das Verfahren ist sehr universell einsetzbar. In Abhängigkeit von der Blechdicke können drei verschiede Bereiche definiert werden.
Das Mikroschweißen reicht von der Folienschweißung mit 0,1 A bis
zu ca. 20 A.
Das Weichplasma-Schweißen kommt dem WIG-Lichtbogen am nächsten. Es wird überwiegend für die Einlagenschweißung, mit und ohne Schweißzusatz eingesetzt.
Die Hauptvorteile des Plasmaschweißens liegen bei dickeren Blechen ab 3 mm bis zu 10 mm wenn mit der sogenannten Schlüssellochtechnik (keyhole) über 100 A gearbeitet wird.
Die Haupteinsatzgebiete liegen überwiegend dort, wo hohe Anforderungen an die Schweißnaht gestellt werden.