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01 07 2009 

Autogenschneiden

Das Autogenschneiden oder Brennschneiden ist das traditionellste thermische Schneidverfahren. Eine ringförmige Acetylen-Sauerstoff-Flamme (Heizflamme) erwärmt dabei das Werkstück bis auf die Zündtemperatur. In der Mitte der Brennerdüse tritt unter hohem Druck Sauerstoff aus und verbrennt den Stahl. Weiterhin treibt er die Schneidschlacke aus der Fuge. Durch den Brennervorschub entsteht eine Schnittfuge, deren Aussehen zeigt, ob die eingebrachte Wärme und die Vorschubgeschwindigkeit stimmen. Es sind senkrechte und Phasenschnitte möglich, was zum Beispiel für die Schweißnahtvorbereitung eine große Bedeutung hat. In der Regel können Materialstärken bis 300 mm getrennt werden, im Einzelfall auch mehr.